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11:05 Donnerstag, 10. Mai 2007
Es ist eine garstige Branche. PR lügt, hackt und quatscht zuviel. Ausgerechnet der unwiderstehliche Ex-studiVZ CEO Ehssan Dariani hat mit PR-Leuten noch eine Rechnung offen. So hat er seine ganz eigene Theorie, wer dafür gesorgt hat, dass seine Party im Stile des Völkischen Beobachters bekannt wurde.
Nachfolgend die Abschrift der entscheidenden Stelle eines ansonsten kotzlangweiligen Videoauftritts. Geniesst es und traut nie einem PR-Menschen: "Diese Domain hab ich vor vier Jahren, ich glaub 2003, mal reserviert gehabt, also nicht kurzfristig, wie das auch viele geschrieben haben, ohne es zu wissen. Und dann kam ja, dann waren wir zu zehnt oder so, im Sommer und wollten zugleich auch noch die Hunderttausender-Party feiern, hunderttausend Nutzer, und dann haben wir das halt genommen, ja und umgemodelt irgendwie, in einer ja. Eine Überschrift war „Feiern bis zum letzten Mann“. Irgendwie und äh, überall unser, also die Hakenkreuze raus und natürlich studiVZ-Logo reingehauen, wirklich eine Spaßeinladung satirisch, äh. Das hat auch großartig, das hab ich dann, äh genau, und dann hab ich die Einladung an alle Gesellschafter und Mitarbeiter zugeschickt und für einen Tag wars online, dann wars wieder offline, ja, leider habe ich die Einladung auch an einen PR-Menschen geschickt, der sich bei uns beworben hat. Ein Mark P Punkt von (Anmerkung: Hier wurde das Video höchstwahrscheinlich geschnitten. Update: Kein Schnitt) aus Hamburg, der den PR-Auftrag von uns nicht bekommen hat, der dann das nen Screenshot davon gemacht hat, Journalisten rumgeschickt hat, nen halbes Jahr später war das dann diese… und böses Ding. Also Racheakt einfach so." PS: Der heilige Vater des studiVZ-Skandals sieht das natürlich etwas anders und erklärt die Zusammenhänge so. Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen) |
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