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shoppero.com Shoppero - Das ist kein Spiel
INSIDER shoppero.com von lanu

22:20 Montag, 30. April 2007

(via f!xmbr) Das war ein Tag. Mehrfach bin ich über den Boden gerollt, und nur meine Arbeitskollegen konnten mich zum Schluß noch aufhalten. Worum es geht? Nun, Shoppero, was sonst, seine Macher, die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Hier hatte ich mich bereits das erste Mal über Shoppero geäussert. Ich hatte einen durchaus reellen Scherz von lanu aufgegriffen - Gerüchteküche, Blogger pushen eCommerce - das war einfach zu verführerisch. Später hatte ich ein wenig im Internet recherchiert, und interessante Dinge zu einem der Beteiligten gefunden - Jens Kunath. Es war schon sehr interessant zu sehen, was der STERN zum Shoppero-Finanzier schreibt, oder auch off the record, und auch im Forum kanzlei.de gab es interessante Einsichten - und das ist nur eine kleine Auswahl.

... mehr

(Nachbemerkung: LESEBEFEHL!!!) gruss lanu





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
fazit: (lanu)
mensch, bei shoppero, da haben wir mal wieder richtig was gelernt.
Gelernt? (sethos)
Was sie nicht gelernt haben, ist doch: egal wie sehr sie versuchen, ihren Werbe-Spülicht mit brandneu erfundenen Möchtegern-Buzzwords schmackhaft zu machen, es bleibt doch gebrauchtes Abwaschwasser, und wird als solches von jedem gleich erkannt und öffentlich ausgegossen. Die Blogosphäre läßt sich nicht verarschen.

Natürlich pimpt jeder mal Produkte oder Medieninhalte. Ich zum Beispiel pimpte neulich Russell Brand - den kann man in Deutschland nur auf Youtube anschauen! Seine DVDs sind hierzulande nicht mal über Amazon.de-'UK Import' zu kriegen, und er käme nie auf die Idee, hier zu touren - für einen stand-up comedian, der breitesten Greater London Slang redet, gespickt mit Obszönitäten und Insider-Frechheiten, wäre es witzlos, auch nur die Insel zu verlassen. Ich habe also keine Chance, dem Mann etwas zu zahlen (obwohl ich voll Begeisterung mein Geld hergeben würde, denn der ist wirklich klasse - vielleicht sollte ich mal wieder nach GB fahren, denn es gäbe eh zwei Ladies in Wales zu besuchen?). Und wenn jemand durch meine Empfehlungen auf den Geschmack kommt, dann kann er sich auch nur durch Youtube-Videos und ein bißchen BBC-Archiv graben, das wars dann wieder.

Wenn jetzt aber (um auf den Sinn dieser Ausführungen zu kommen) mir einer eine Mail schreiben würde, mit dem Hinweis auf einen brandneuen deutschen Kabarettisten, der mit Berliner Schnauze 2.0 sehr stilvoll das selbe mit der Bildzeitung durchzieht, was Russell Brand so unglaublich witzig mit der 'Sun' vorexerziert hat - da sei der Link, und wenns mir gefällt, dann könnte ich doch in meinem Blog was schreiben? Dann habe ich sehr plötzlich gar keinen Bock mehr. Zumal wenn die Empfehlung nicht von jemandem kommt, den ich entweder kenne oder der auf meiner (teilweise mentalen) Liste der abonnierten Blogs steht. Das ist so ungefähr der Radius meines Vetrauens.

Was diese ganzen Firmen für Blogwerbebrühe versuchen, ist, in diesen Radius des Vetrauens reinzukommen. Die Sache ist nur, daß jeder, den man mit dem unverkennbaren Werbe-Abwaschwasser bekleckert vorfindet, aus diesem Radius ausgeschlossen wird. Jede dieser Werbeaktionen macht genau die Glaubwürdigkeit kaputt, die die Werber kaufen wollten. Es ist ein zweckloses und sehr destruktives Unterfangen.

Das verkünde ich hier jetzt mal kostenlos, als Analyse der Situation und als Warnung für jeden, der versucht, mit Werbebrühe sein Geld zu verdienen - Jungs, es wird nichts! Und das hättet ihr schon aus dem ersten Corsa-Desaster lernen können.

Wer jedoch versucht, mit abmahnungsähnlichen Formulierungen die Leute daran zu hindern, über ihn zu spotten, der beweist nur, daß er wirklich überhaupt nichts gelernt hat. Abmahnungen, oder auch nur der Anschein von solchen - gähn, wie unglaublich Eins-Null!




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