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BooCompany Die Frage ist ganz einfach
INTERN BooCompany von lanu

09:21 Montag, 26. März 2007

Möchtet ihr hier weiterhin Boos lesen, die aus dem Netzwerk des CIO-Bloggers kommen?

In der Trackback-Sendung vom Samstag scheute er sich nicht, zu erklären, dass es ihm beim Posten auf BooCompany um die Klickzahlen gehe, die er über die Boos hier erhält. Gleichzeitig redete er unser Ende und die Bedeutunglosigkeit von BooCompany herbei.

Zu diesem Netzwerk gehören unterschiedliche Blogs. Die Methode unterscheidet sich nicht. Deshalb meine Frage. Ja oder Nein?





Kommentare: (Neuer Kommentar | Alle öffnen)
Re: Die Frage ist ganz einfach (lanu)
ich geb mal keine antwort vor. ich hoffe, ihr versteht das. :-)
Re: Die Frage ist ganz einfach (hockeystick)
Von mir aus darf er mitspielen. Solange er mir meine Förmchen nicht wegnimmt.
1:0 (lanu)
dafür
Re: 1:0 (hockeystick)
Meine Meinung: Wenn die Boos okay ist, immer her damit. Quellenlinks auf eigene kommerzielle Blogs auch, aber nur, wenn da eine exklusive Geschichte steht. Ansonsten immer den Umkehrschluss im Kopf haben von "Sentinels haben keine Freunde".
der mann lernt es einfach nicht (lanu)
und quatscht von sippenhaft 2.0


Re: Die Frage ist ganz einfach (derdodepapagei)
Schreibt er nur unter CIO-Blogger? Dann kann ich nichts "Ehrenrühriges" an den letzten Beiträgen finden. Mich stört mehr, wenn Leute ihre Blog-Einträge hier 1:1 veröffentlichen. Dass jemand für Links oder Klicks schreibt, gehört inzwischen zum Alltag im Netz.
Re: Re: Die Frage ist ganz einfach (lanu)
anfangs hat er 1:1 kopiert. darauf hab ich ihn aufmerksam gemacht, dann hat er es gelassen.
2:0 (lanu)
gegen die "sippenhaft"
Re: Die Frage ist ganz einfach (sirturbo)
Na wenn er sich benimmt dann lass ihn doch mitspielen:o)
meine wertung (lanu)
ich werte das schweigen der masse und die abgegebenen stimmen mal als eindeutiges pro.
vielen dank (lanu)
ich habe die sache für mich geklärt. ich werde die originalquellen verlinken und anschließend die boos freischalten. wenn es ausschließlich um die klicks ging, wird sich das thema wohl von selbst erledigen.
Re: Die Frage ist ganz einfach (Münchhausen)
Nun, wie es aussieht, hat nicht jeder eine so gute Kinderstube genossen wie Lanu. Auch wenn mein Komment spät kommt, meiner Meinung ist es eine Frage des Stils und ein Zeichen von Größe, ihn weiter mitspielen zu lassen. Und ein Troll ist ja immer irgendwo dabei... also was soll's.
auf die frage ... (lanu)
nach der kinderstube wollte ich es nicht reduzieren.
Re: auf die frage ... (che2001)
Ich hätte gesagt: löschen. Aber kann auch gut damit leben, dass die Mehrheit es anders sieht.
Re: Die Frage ist ganz einfach (theMASH)
Ich finde mal sollte den "EiTie-Schournalischd" weiter mitspielen lassen.. Klingt zwar ein bissi schnarchig, ist aber doch irgendwie lustig..
Re: Die Frage ist ganz einfach ... beantwortet. (Tomahawk)
Klar: Der CIO-Blogger, ein unverkennbarer Opportunist der 2.0-Hilfsschule, bewegt sich für BooCompany am unteren Ende der Sympathieskala. Immerhin bekennt er sich ziemlich offen zu seinen medialen und pekuniären Beweggründen.
Diese, bis auf die ungefilterten, spontanen, fast schon selbstmörderisch aufrührerischen, die uns einst auszeichneten, hat er uns voraus. (Ich gebrauche dieses "uns" mit sentimentalem Vorbehalt, weil ich kaum noch im Lande bin.)
Aber der Knabe hat recht: Uns ist der heiße Atem der Erstwissenden, der gerechte Zorn der riskant agierenden Whistleblowers, der gut recherchierte essayistische Sarkasmus abhanden gekommen. BooCompany -- nix für ungut, Lanu -- wird allmählich zum Archiv wiedergekäuter Nachrichten, die anderenorts längst erschienen und dortselbst verschimmelt sind.
Es ist so, als würde ein ICE auf den Antrieb einer Draisine bauen -- wobei letztere ein ehrenwertes Vehikel ist, aber heutzutage halt wenig konkurrenzfähig.
Des Pudels Kern, Ihr lieben vertrauten Freunde, liegt nicht in einem Hype namens CO2 oder Web 2.0, sondern in uns selbst.
BooCompany, als es (sie?) noch DotcomTod hieß, war auch der allererste Blog der Welt, erfrischend und à la minute; lange bevor dieses Wort existierte. Das wissen die Blogger, die heute so tun, als hätten sie's erfunden, ganz genau. Und sie leben von diesem Vorbild, ohne es zu nennen. (Warum auch? Das Web lebt vom Ideenklau.)
Was bleibt?
Die Wortspieler, die echten Insider, die poetischen Aufbereiter taufrischer Fakten, die Rock'n'Roller des 21. Jahrhunderts, die Rapper des Reports ... es gibt sie noch, vermutlich stärker denn je. Aber die hüten ihre Schafe in anderen Hürden, um den Evangelisten Lukas zu zitieren.
Ich meine weder eine Graböffnung noch eine Wiederbelebung von Karteileichen. BooCompany ist fad und austauschbar geworden, mehr Zitat als zitierfähig, die Veteranen vermutlich saturiert oder außer Atem.
Zu den Veteranen zähle auch ich, ein wenig saturiert, aber immer noch außer Atem. Eins meiner Kinder (jetzt 21, studierender Senior) war anno 2000 ein erklärter DCT-Fan; heute gähnt er über uns -- und über das legendäre DCT-Kotz-T-Shirt, das er mir damals aus den Händen riss.
Aber: Nicht die kalendarische Jugend oder der Zeitgeist wird BooCompany erhalten, sondern die Frische der Meldungen und der Gedanken, die sich daran knüpfen. Weder Arzt noch Apotheker, maße ich mir nicht an, Rezepte vorzuschlagen. Wir hatten eine rotzfreche philosophische Dimension -- ohne Brimborium, politisch erfreulich unkorrekt, im Alltagswortschatz darstellbar. Es war unmöglich, uns zu verwexxxeln.
Heute herrscht Alltag. Aber ohne Wortschatz, ohne echte Insider, ohne spontanen Zorn, ohne Begeisterung.
Dies lässt sich ändern, wenn auch nur durch harte Arbeit. Mehr in einer Woche, sofern ich dann noch lebe. Denkt inzwischen mal ungeschminkt nach, während ich den neuen Eyeliner meiner schlafenden Frau ausprobiere.

Ich fühle mich ... (sempralon)
... schuldig ... nun, ich verlinke recht oft Kommentare die, wie mein letzter, fast 2 Jahre auf'm Buckel haben, aber mal ganz ehrlich, die "alten" sind schon fast alle entlassen da sie die magische Grenze der 4'tzich überschritten haben ... und die neuen sind viel zu beschäftigt oder haben Angst, da sie sich nicht mehr Sicher sein können einen neuen Job zu bekommen ... hier schlägt die Mittelmäßigkeit zu, die in unserer Branche grassiert und diese Beutelt ... früher war man ja noch begehrt, heute macht "unsere Arbeit" ein kleines Tool, solange es Funktioniert und funktioniert es nicht mehr rufen die Leute von Damals, auch heute noch, an ... tja' ich habe seit 9 Jahren die gleiche Handynummer, bin ich selber Schuld ? Sicherlich hätte ich diese schonmal wechseln können, aber ich habe mich an diese gewöhnt und ich bin recht Faul/behäbig ...

Ich glaube ja das es mal wieder besser wird, aber mal ehrlich ... man hat sich doch schon an so ziemlich alles gewöhnt und was Damals ein Skandal ist heute die Normalität ... quasi nicht mal einen "Boo" mehr wert ... wenn ein/e Systemhaus/Branchensparte krachen geht und gefleddert wird ... Alltag ... Normalität ...

Dreht euch doch mal um, mit wem redet ihr denn noch, mit ebenbürtigen Gegnern ?
Eher nicht, das sind alles "Nassforsche" Typen, die die anlächeln Wissen abgraben und wenn sie "Denken" (falls sie es tun) das sie genug haben, rammen sie dir mit einem fernöstlichen Lächeln einen gezackten Dolch in den Rücken und drehen ihn auch noch ... Chinesen ?? Ojeeeee die müssen erstmal ihre Laptop's Virenfrei bekommen ... aber hey, das Lächeln ist das gleiche ... aber die gehen wieder und nehmen das Wissen mit ...

Was soll's ich schwelge immernoch in den Erinnerungen an "Mein Rechenzentrum" wo 250 GB noch der Wahnsinn waren und nicht eine externe HDD im Sonderangebot bei Hein blöd und den geizigen Geilen für 99 Euro ...
Re: Ich fühle mich ... (che2001)
Der Kampf tobt lange woanders. Ich schlage mich mit Politbloggern herum, darunter rechte Sonderlinge, die Blogs von Don, Pathologe, Held der Arbeit, Booldog, Netbitch, Girl in ihrer Gesamtheit sind recht spannend (der Nörgler ist irgendwie verschollen), und diese Gesamtheit macht genau das aus, was hier fehlt. Die meisten haben gar nicht aufgehört, sie sind nur woanders.




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